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Verbotene Archäologie bei Rennes-le-Château

8. August 2011, 23:51pm

Veröffentlicht von asmodeus

In diesen Tagen, im August 2011, ist in Rennes-le-Château unter Rennologen, unter Schatzsuchern und unter Touristen, von nichts anderem mehr die Rede, als von dem vermeintlichen Schatzdepot im oberen Salstal. Und während sich diesbezüglich zunehmend Frust verbreitet, ist eine wirklich sensationelle Entdeckung – nur ein paar hundert Meter entfernt von der angeblichen Schatzhöhle - bisher noch weitgehend unbemerkt geblieben.

Glasofeb Juni 07 (11)Ein deutsches Forscherteam analysierte mit enormen Aufwand eine Materialprobe von dem „Glasofen“ bei der Salsquelle.

"Durch eine schier unglaubliche Kette von Zufällen ergab sich für uns vor kurzem die Möglichkeit, mit modernsten Methoden diese naturwissenschaftlich-technischen Untersuchungen durchzuführen. Und diese hatten ein unglaubliches Resultat, welches keiner vorher für möglich gehalten hätte! Nur leider wurden durch diese Ergebnisse eine Reihe weiterer Fragen aufgeworfen, die bisher schlicht unbeantwortbar sind. Vielleicht ist es aber schon ein großer Fortschritt, wenn die Fachleute der Archäologie diese Schlußfolgerungen zur Kenntnis nehmen und nicht mit dem Vermerk "unmöglich, gibt es nicht" unter den Tisch fallen lassen. Möglicherweise könnten diese Untersuchungen (beziehungsweise die Ergebnisse) - unvoreingenommen betrachtet - den Anlaß bieten, unsere Vor- und Frühgeschichte in einem völlig neuen Licht zu sehen.

„…und die von uns durchgeführten Untersuchungen ergaben ein sensationelles (und unglaubliches) Ergebnis.“

Glasprobe04(verglastes Gestein aus dem Ganggrab. Es handelt sich nicht um die untersuchte Glasprobe)

„Diese Probe wurde mineralogisch mit Hilfe eines Rasterelektronen-mikroskopes (REM) untersucht und von einem befreundeten Chemiker analysiert und interpretiert.“

Diese Untersuchungen stellen heute, mit modernsten Geräten durchgeführt, technisch kein Problem mehr dar, allerdings sind sie relativ zeitaufwendig und teuer; die Kosten belaufen sich auf mindestens 50.000 bis 80.000 EUR. 

„Fazit:  Die Untersuchung erbrachte den Nachweis, daß es sich bei einem Teil der Probe um ein Glas handelt welches mit Hilfe sehr hoher Temperatur (> 2000°C) auf dem felsigen Untergrund (wahrscheinlich Sandstein) erzeugt wurde Modernes Glas kann nach der Analyse mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden; ebenso kommen natürliche Prozesse (Brand, Vulkanismus) für die Glasbildung mit Sicherheit nicht in Frage.“

Zitat, Dr.rer.nat. W. Bockelmann

Der komplette Untersuchungsbericht…

Öfen 18-Mai-2010 Werner (25)

...und ein Video zum gegenwärtigen Stand der Dinge, Ende Mai 2012.

Bitte das Foto anklicken.

 

asmodeus

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