Rätsel um einen Glasofen
Jean hatte also eine Vision. Maître Philippe de Lyon, engster Vertrauter von Papus, mit dem Jean verwandt gewesen ist, erschien Jean im Traum und forderte ihn auf, nach einem ganz bestimmten Platz zu suchen – nach einer längst verschollenen alten Stadt namens Othanika. Einer Gründung von Atlantern, welche den Untergang ihres Heimatkontinents überlebt hatten. Diese Stadt soll sich an einem Ort befunden haben, auf den bestimmte Merkmale zuträfen. Ein verlassenes Tal, mit einer Salzquelle, einem Schloss, und einer Klosterruine.
Nicht ganz klar ist, warum Jean zuerst in der Nähe von Oloron nach Othalika suchte. Mir leuchtet auch nicht so recht ein, warum Maître Philippe zwei Orte zur Auswahl vorgeschlagen haben sollte. Mir darüber meine eigenen Gedanken machend, recherchierte ich eine Zeit lang auch ein wenig in diese Richtung und gewann dabei den Eindruck, dass dort ein anderer Teil der Lösung für gewisse Rätsel zu finden sein könnte. Aber eben so wie Jean, verfolgte ich diese Spur bisher nicht weiter.
Jean glaubte also, hier, im oberen Salstal, den richtigen Ort gefunden zu haben. Hier soll das ehemalige Othalika angesiedelt gewesen sein. In den folgenden 30 Jahren erforschte er das Tal und die nähere Umgebung gründlich. Den Schwerpunkt seiner Recherchen legte er dabei auf die Suche nach dem atlantischen Erbe, was den wenigsten Menschen in seiner Umgebung bis heute noch nicht so Recht klar geworden ist. Denn ausgerechnet in jenen Zeitraum, in dem Jean am aktivsten gewesen ist, ereigneten sich in der Region ungewöhnlich viele solcher Vorfälle, die üblicherweise als UFO-Zwischenfälle bezeichnet werden. Noch heute ist das Thema UFO fester Bestandteil der RLC-Folklore. Kaum ein Rennologe, der es unterlässt wenigstens ein paar Worte darüber zu verlieren – meistens freilich meint man diesbezüglich einen spöttischen oder ironischen Ton anschlagen zu müssen. In dem Falle scheinen die üblichen Vorurteile jedoch unangebracht. Ich werde darauf später noch gesondert eingehen.
Ganz egal, wie man sich persönlich zu dem Thema UFO stellt, bleibt einem dennoch nichts anderes übrig, als sich mit der Tatsache abzufinden, dass in dem besagten Zeitraum, in den 70er/80er Jahren, in der Region offenbar gehäuft solche Erscheinungen auftraten und dass sie auf jeden Fall eine regelrechte UFO-Hysterie auslösten, von der natürlich auch die Menschen an der Sals nicht verschont blieben. Es ist schliesslich auch kein Wunder, wenn diese spektakulären Vorkommnisse sich gewissermassen in den Vordergrund drängten und die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Jeans Suche nach Othalika fand dagegen wenig Interesse in seiner Umgebung. Und möglicherweise ist ihm das letztlich nur Recht gewesen.
Jean war davon überzeugt – hier, im oberen Salstal, im Bereich der Quelle, lag einst Othalika. Genauer, im Bereich vor der Quelle, im Untergrund, existieren, ihm zufolge, zumindest noch die Überreste einer Tempelanlage, die einmal zu Othanica gehörte, und möglicherweise auch das Zentrum darstellte. Die sogenannten Glasöfen sollen ebenfalls, laut Jean de Rignies, Bauwerke sein, welche ursprünglich im Zusammenhang mit der Tempelanlage eine Funktion hatten. Worin diese Funktion bestanden haben mag, kann lediglich vermutet werden. Es könnte eine technische Einrichtung, vielleicht eine Energiequelle darin installiert gewesen sein.

Jean entdeckte die zerfallene und verschüttete Anlage und räumte den Schutt aus dem am besten erhaltenen Objekt heraus. Das ist der Ofen, welcher seit dem innen zugänglich ist. Während der Räumungsarbeiten wurde Jean auf Geräusche aufmerksam, die aus dem Untergrund, unter dem Ofen zu dringen schienen. Ein gleichmässiges Maschinengeräusch. Vergleichbar mit einer Rotationsdruckmaschine. Es schienen die gleichen Geräusche zu sein, wie er sie zuvor schon im Salon seines Hauses vernommen hatte, wo sie auch aus dem Untergrund zu vernehmen waren. Von seinem Freund Henri Buthion, in RLC, lieh sich Jean ein Tonbandgerät aus und machte Tonbandaufnahmen, sowohl in dem Ofen, als auch im Salon und später noch an der Salsquelle. Solche Bänder existieren noch.
Renée zufolge fand Jean den Ofen nicht zufällig, sondern er sei ihm von einem ET (Extraterrestier) gezeigt worden. Mit diesem Wesen soll Jean praktisch in dem gesamten Zeitraum, in dem er an der Sals lebte, mehrmals in Kontakt gestanden haben. Im Lauf der Jahre wäre Jean mehrmals mit dem ET persönlich zusammen getroffen. (was mir wiederholt auch von anderen Personen aus Jeans engstem Umfeld versichert worden ist) Der ET gab sich als Kommandant der unterirdischen Basis zu erkennen, die sich kilometerweit unter dem Erdboden, rings um den Pech de Bugarach, erstreckt. Der Name des ET-Kommandanten sei Lilor.
Diesen Namen trug später Jeans riesiger Hund, der sich nicht lange nach Jeans Tod, im Jahr 2002, an mich angeschlossen hat – oder ich mich an ihn. Ich denke, dass manche Erlebnisse – und um Erlebnisse, nicht um Phantastereien oder Einbildungen dürfte es sich dabei handeln – einen tiefen und nachhaltigen Eindruck in Jean hinterliessen. Der Mann muss Dinge erlebt haben, über die er sich später mit keinem anderen Menschen richtig aussprechen konnte, weil dafür gewissermassen die Verständigungsbasis fehlte. Selbst Renée, die Frau, die ihm in den letzten Jahren seines Lebens, bis zu seinem Tod, am nächsten stand, scheint nur mehr oberflächliche Kenntnisse zu besitzen. Wozu ich aber unbedingt anmerken muss, dass „oberflächlich“ und „nur“ sehr relativ sind – also, gemessen an dem, was Jean wusste.
Jean wurde also von dem ET Lilor auf die Fours (Glasöfen) aufmerksam gemacht. Das geschah Ungefähr zu Beginn der 80er Jahre.
Später untersuchte Jean das Gelände im Wald, auf dem sich die Glasöfen befinden, gemeinsam mit einem Radiästhesisten. Der ortete an einer Stelle, ungefähr 50 m vom „Ganggrab“ entfernt, ein grosses metallisches Objekt im Untergrund.
Das Objekt liegt in einer Tiefe von 25m
Länge: 30 m
Breite: 15 m
Höhe: 3 m (an der höchsten Stelle, des gewölbten Gebildes)
Nach einer Seite hin läuft das Gebilde 8 m lang pfeilförmig aus.
Es handelt sich dabei mit Sicherheit nicht um ein natürliches Objekt, sondern um eine Konstruktion.
Später überprüfte Jean seine Entdeckung gemeinsam mit einem anderen Mann. Einem Freund, der zuvor bei der NASA in den USA beschäftigt gewesen ist. Dieser Freund verfügte seinerseits über Beziehungen zu Bekannten, die in Toulouse bei den französischen Forschungsstellen arbeiteten und ihm ein Protonenmagnetometer zur Verfügung stellten. Mit diesem Gerät wurde die Stelle erneut vermessen. Im Ergebnis bestätigten diese Messungen das Vorhandensein des Objekts.
Wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, gelang es uns vor zwei Jahren, den Leiter des Geophysikalischen Instituts der Universität Göttingen für unsere Forschungsarbeit vor Ort zu gewinnen. Der Prof. interessiert sich privat für das Thema RLC im Allgemeinen. In den vergangenen zwei Jahren fanden mehrere gross angelegte Vermessungsaktionen an verschiedenen Stellen in RLC und im Salstal, aber auch an anderen Orten statt. Ausser unserem Team waren daran Gruppen von bis zu 20 Studenten der Uni Göttingen, mit dem gesamten geophysikalischen Gerät der Uni im Einsatz. Man kann also ohne zu übertreiben sagen, dass geräteseitig so ziemlich das Beste zum Einsatz gekommen ist, was gegenwärtig für solche Zwecke zur Verfügung steht.
Das Team von der Uni Göttingen, bei Vermessungen im Bereich der "Glasöfen", auf der Suche nach dem Objekt im Untergrund

Im Bereich der Glasöfen sind 2008/2009 insgesamt drei Messungenkampagnen durchgeführt worden, die jedes mal andere Resultate brachten. Dabei reicht das Spektrum von Bestätigung der Untersuchungen von Jean de Rignies, bis zu einem mehr negativen Resultat. Das erkläre ich mir folgendermassen:
Zum einen sind Messungen mit derartig komplizierten und empfindlichen Geräten, wie sie uns zur Verfügung standen, in dem hier vorherrschenden, ausserordentlich schwierigen Gelände, natürlich nicht optimal durchführbar. Bereits beim Geräteaufbau, beim Abstecken der Suchflächen und Trassen stösst man auf erhebliche Hindernisse. Messungen lassen sich nie exakt wiederholen und das Gerätepotential lässt sich niemals voll nutzen. Neben der ungünstigen Bodenbeschaffenheit, existieren noch weitere stark einschränkende Bedingungen. Beim Einsatz des VFL z.B., welches mit Funksignalen arbeitet, die von meist militärischen Stationen kommen und eigentlich der Kommunikation mit U-Booten dienen, war im Tal der Sender auf Sardinien nur sehr schlecht zu empfangen (das andere Signal kam aus Norddeutschland und war brauchbar – doch benötigt werden mindestens zwei deutliche Signale).
Noch gravierender erscheint mir aber die mangelnde Qualifikation des Bedienpersonals, das, wie gesagt, aus Studenten bestand, die ja gerade erst einmal an den Geräten ausgebildet werden sollten. Lediglich die zwei Ausbilder verfügten über ausreichendes technisches Wissen, sind aber wiederum an sachlichen Hintergrund, an der Geschichte und den Geschichten, die wir hier ergründen wollen nicht sonderlich interessiert, bzw. sind zu wenig informiert über die Dinge, auf die es eigentlich ankommt.
Das gesamte Datenmaterial steht uns zwar seither zur Verfügung, doch niemand der es fachgerecht auswerten und interpretieren könnte. Ich bin davon überzeugt, dass sich unter den Untersuchungsergebnissen Daten finden würden, die Jeans Angaben über das metallische Objekt eben so bestätigen könnten, wie die Resultate der Glasanalyse Jeans Datierung der Verglasung auf 6600 Jahre plausibel erscheinen lassen.
Immerhin sind an drei verschiedenen Stellen, im Bereich der Glasöfen, Anomalien registriert worden, die auf metallische Objekte im Untergrund schliessen lassen. Mehrfachmessungen mit unterschiedlichen Messverfahren verliefen dort positiv. An einer der Stellen sogar derartig signifikant, dass die Beteiligten Studenten, die sich sonst durchweg ausserordentlich zurückhaltend über mögliche Interpretationen ihrer Messergebnisse äusserten, in dem Fall sogar sicher darin waren, dass dort eine metallische Masse, mit einem Durchmesser von etwa 1 m, weniger als 2 m tief, im Boden verborgen liegt. Das Signal war dort so stark und klar, dass kaum ein Zweifel bestehen kann.
Für das vergleichsweise magere Resultat unserer Vermessungen wäre jedoch auch noch eine weitere Erklärung denkbar. Geht man einmal davon aus, dass Jeans Angaben grundsätzlich zutreffend sind, dann wäre das gleichbedeutend damit, dass die Basis zumindest bis in die 90er Jahre hinein besetzt und in irgend einer Art und Weise aktiv gewesen ist. Jean beschrieb Lilor, den Kommandanten, als menschenähnlich. Er unterschied sich genau genommen äusserlich überhaupt nicht von einem Menschen. Wie auch immer, eine fremdartige Intelligenz, welche die Basis überwacht, und sich durch allzu viel menschliche Neugierde gestört fühlt, könnte deshalb leicht auch Gegenmaßnahmen treffen.
Als unvergleichlich viel aufschlussreicher erwies sich jedoch schon bald eine aufwändige wissenschaftliche Untersuchung von Glasproben aus dem dem sogenannten "Glasofen"
Ich übernehme im nachfolgenden Artikel die Ausführungen meines Kollegen, Manfred Greifzu, mit dessen Einverständnis, zusammen, mit dem gesamten Untersuchungsbericht, der seit kurzem ebenfalls auf dem Portal "Atlantisforschung" erschienen und abrufbar ist. Um dort zu lesen, bitte das nebenstehende Foto anklicken.
DAS „GANGGRAB“ (ODER DER „GLASOFEN“) BEI SALSQUELLE
von Manfred Greifzu
Der vorliegende Forschungsbericht zeigt zweierlei: Erstens, daß manchmal der „Zufall“ eine gewichtige Rolle spielt und zweitens, daß auch außerhalb der etablierten Forschung – von sogenannten „Hobbyforschern“ – spektakuläre Ergebnisse erzielt werden können!
Bei meinen vielen Touren in der Eifel fand ich eines Tages in der Nähe von Nohn einen restaurierten Kalkbrennofen. Ich fuhr noch mehrmals hin und machte dutzende Aufnahmen. Mein Interesse an „Brennöfen“ war geweckt. Bei meinen Recherchen über die verschiedensten Arten von Öfen stieß ich auf einen Artikel von Udo Vits im Magazin 2000plus. Hierin äußerte er, daß ein sogenanntes 'Ganggrab' wohl eher ein Ofen für die Herstellung von Glas gewesen sein dürfte.
Und nun beginnt eine Reihe erstaunlicher Zufälle! Bei einem persönlichen Treffen mit dem Autor und Verleger Werner Betz sagte mir dieser, dass er öfter vor Ort in Südfrankreich bei HerrnVits sei und die Örtlichkeit persönlich kenne. Ein schöner Zufall! Aber es geht noch weiter, denn zu der Zeit lernte ich einen Herrn kennen, der mit einem REM (Rasterelektronenmikroskop) arbeitete. Wenn ich eine Probe der Verglasung besorgen könne, würde er sie einmal „durchleuchten“. Auf meine Bitte hin besorgte Werner Betz eine solche Probe. Aus der dann erfolgten „Durchleuchtung“ resultierten eine Menge Bilder und Grafiken. Schön anzusehen, aber für mich absolut unverständlich.
Doch der nächste Zufall ließ nicht lange auf sich warten. Ich erzählte einem Freund die ganze Geschichte.Dr. W. Bockelmann, seines Zeichens Chemiker, meinte, die Interpretation solcher Bilder und Grafiken sei seine alltägliche Arbeit. Er nahm sich der Unterlagen an und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis! Und dies präsentieren wir hier.
Die vorliegende Arbeit zeigt auch, was eine Zusammenarbeit von "Laien" und Wissenschaftlern zustande bringen kann, und dass durch eine wertfreie und offene Zusammenarbeit verblüffende Ergebnisse erhalten werden können. Die „etablierte Wissenschaft“ sollte sich daran ein Beispiel nehmen!!!

