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Die Quelle der Kraft?

25. Juli 2016, 17:59pm

Veröffentlicht von asmodeus

Werner Betz und Sonja Ampssler,  in Saint-Salvayre
Werner Betz und Sonja Ampssler, in Saint-Salvayre

"Auf der Suche nach der Ursache der Kräfte, die an besonderen Orten wie Kultstätten oder Wallfahrtsorten wirken, haben Werner Betz und Sonja Ampssler Zusammenhänge aufgedeckt, die nahe legen, dass hier tatsächlich eine Energie im physikalischen Sinn im Spiel ist. Zu diesem Zweck haben sie eine Messmethode entwickelt, mit der sie nachweisen können, dass der Ausschlag einer Wünschelrute nichts mit „Esoterik“ zu tun hat, sondern das Ergebnis einer messbaren Kraft ist. Die hierfür benötigten Hilfsmittel sind einfach zu beschaffen und das Verfahren kann von jedermann ohne großen Aufwand angewendet werden. Überraschungen erlebten die beiden auf ihren Reisen in Europa immer wieder vor allem in traditionsreichen Kirchen und Gebäuden, aber auch bei Menhiren, Dolmen und Megalith-Bauten."

Einen Schwerpunkt der Forschungen von Werner Betz bilden dabei die Rätsel und Geheimnisse um die Domaine de la Sals. Seitdem er mich vor etwa zwölf Jahren zum ersten mal dort besuchte, sind unsere gemeinsamen jährlichen Exkursionen zu einer Tradition geworden, auf die wir nicht mehr verzichten wollen. Und wie auf allen seinen "seinen Forschungsreisen und Exkursionen zu den historischen Stätten alter Kulturen sucht er" an der Salsquelle " nach neuen Erkenntnissen und stößt dabei immer wieder auf Indizien und Evidenzen dafür, dass die Geschichte der Menschheit in einigen Punkten anders verlaufen ist, wie es den gängigen Lehrmeinungen der universitären Forschung entspricht. In seinen Büchern und Artikeln stellt er konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass Menschen offenbar in verschiedenen geschichtlichen Epochen über technologische und wissenschaftliche Kenntnisse verfügten, die weit über das hinausgehen, was ihnen heute von den meisten Fachwissenschaftlern zugebilligt wird." (Zitat aus dem Klappentext des Buches von Werner Betz, "Kräfte aus dem Nichts? Geheimnisvolle Orte und rätselhafte Energien, Ancient Mail, ISBN 978-3-95652-056-3)

So waren wir auch im Juni dieses Jahres, 2016, erneut gemeinsam unterwegs, wobei wir unsere Kreise dieses mal in einem größeren Radius um die Salsquelle zogen, als üblicherweise. Unter anderem hatte ich eine Exkursion zu der alten Kapelle von Saint-Salvayre, in den Bergen oberhalb von Alet-les-Bains vorgeschlagen.

Pierre Droite, Menhir von St.-Salvayre
Pierre Droite, Menhir von St.-Salvayre
Warum fiel meine Wahl auf die Kapelle von Saint-Salvayre?

Im Rahmen meiner Forschungen zur Geschichte der Wisigoten wurde ich wegen verschiedener alter örtlicher Überlieferungen, Ortsbezeichnungen und anderer Besonderheiten auf Saint-Salvayre aufmerksam. Auslöser war wohl der Umstand, daß ein markanter Felsen, nahe beim Dorf, "Roc de Aigle", also "Adlerfelsen" genannt wird. Für mich immer ein erster Hinweis auf möglichen Bezug zu den Wisigoten. Um den besagten Felsen ranken sich nun aber ganz besondere alte Legenden. Im Internet stieß ich auf eine Webseite, aus der ich jetzt in Google-Übersetzung zitiere (die Seite existiert leider nicht mehr, sollte aber im Netz gespiegelt sein):

"Im Mittelalter befand „sich der Felsen des Adlers“ am Ort, der den Namen von Ste Salvayre (der Retter, bzw. der Erretter) bekam (franz. sauveur). Der Berg wurde ringsum, in der Gegend, als Mont Salvayre bezeichnet, was auch als das ayre von Montsalvat verstanden werden könnte, „Montsalvat“, wäre schließlich die französische Bezeichnung des Graal-Schloß im PARZIVAL, des Deutschen Wolfram von Eschenbach:

Auf dem Gipfel, der das Tal beherrscht, wurde ein kleines Objekt aufgestellt, ein Menhir, der sich immer noch dort befindet und auf der Michelin-Karte erwähnt wird. Es handelt sich unseres Erachtens um jenen, der von Abbé Boudet im letzten Kapitel seines Buches zitiert wird:

„Dann auf dem Grat des Cap de l´Hommé, auf dem oberen Teil von einem ménir vor dem heidnischen Tempel umgewandelt in eine christliche Kirche, die später durch Feuer zerstört wurde, wurde ein schöner Kopf des Retters skulptiert, der das Tal anschaut und der all diese keltischen Monumente beherrscht, die ihre Bedeutung verloren hatten.“

Das Grab von Christus (tot in +68), wurde in einem Untergeschoß versteckt, dessen Zugang an einigen hundert Meter vom derzeitigen Dorfe Saint-Salvayre angesiedelt ist, welches Alet-les-Bains beherrscht.

Der Ort ist sehr ungewöhnlich und beherrscht eine großartige Landschaft, die an Gamala erinnert, das Geburtsdorf von Jesus. Nach Flavius Josephe (BJ, II), war Gamala von Abgründen begrenzt („auf seiner Flanke und der Seite waren unendliche Abgründe…“) und in der Vulgata, was die lateinische Übersetzung der Bibel ist, vom Heiligen Jérôme übersetzt, wird „Apollyon“ in griechischer Übersetzung zum hebräischen „Abaddon“ und Jesus zum "Prinzen des Abgrundes". (APOC.9.11).

Die genaue Stelle wurde der „Felsen des Adlers“ genannt.

Das Jesusgrab blieb unverletzt während sieben Jahrhunderten bis zur Ankunft der Muselmanen als es an einen sicheren Ort bei Stenay in 679 gebracht wurde, wo ers nur zwei Jahrhunderte blieb, bevor man es in 872 unter Charles dem Kahlen wiederentdeckte, um es nun nach Orval (geschaffen in 1070) zu überführen, die unter dem Schutz von Mathilde aus der Toskana, Tante von Godefroi Bouillon, dem ersten König von Jerusalem.

In 1096 kam der Papst Aleth besuchen, was unverständlich ist, wenn man die verheimlichte aber wirkliche Bedeutung des Ortes für das Papsttum nicht kennt.

Die cisterciens von Citeaux dann sind auf Geheiß von Bernard de Clairvaux (St Bernard) daran gegangen, nach 1128, das Grab des Jesus wieder in das Razès zurück zu verlegen. Jedoch an einen anderen Ort als zuvor, der die Höhle von Arques gemäß den Schriften ist:

- Zum ersten Jahrhundert hatte sich Christus Bar-Aba („Sohn des Vaters“), in der Stadt von Alet-les-Bains nieder gelassen, die dann unter ihrem lateinischen Namen von „Pagus electensis“, das heißt „ausgewählter Ort“ bekannt ist.

„Ich bin das Alpha und Omega, das Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ APOC.22 (13). Das Alpha und omega sind die griechischen Buchstaben, die Aleph und Thav des hebräischen Alphabets entsprechen, dessen Zusammenziehung den alten Namen von Aleth ergeben."

Im weiteren Verlauf des Textes stützt sich der Autor auf alte, offenbar rosenkreuzerische Überlieferungen, die ich im Wesentlichen wie folgt zusammen fassen möchte. :

"ALETH, DRITTE PERIODE

Christian Rosenkreutz muß richtiger verstanden werden als „Christus am Roten Kreuz (= templierchristus) und R + C = „Fläche Christusgrab“.

Gemäß der „FAMA FRATERNITATIS“ wurde das Grab von Christian Rosenkreutz (gemeint ist Jesus) bei seiner letzten Verlegung unweit des weißen Bergwerk von ST-Salvayre eingerichtet, ("im Schatten der Flügel des Adlers").
Wir haben uns lange Zeit gefragt, weswegen die R+C zu Beginn des 17. Jahrhunderts das Grab von Christus verschoben haben sollten?

In Wirklichkeit ist das Grab nicht verlegt worden, es blieb in derselben geheimen Gruft; der Felsen des Adlers bei Ster Salvayre. Dort und bei dem weißen Bergwerk von Alet wären nur die zwei Eingänge ein und derselben unterirdischen Anlage. Jeder, der durch einen von den zwei Ausgängen hineingehen würde, würde zum anderen gelangen und würde denken, daß das die gesamte Anlage leer ist, und den verborgenen geheimen Raum nicht bemerken.

„ERSTE ENTDECKUNG“ enthält alle angeführten Einzelheiten, die unsere Entdeckung des Eingangs erklären, der unter dem Bergwerk von Alet versteckt wurde, und die zur Gruft führen, die das Grab von Christus schützen.

„ZWEITE ENTDECKUNG“ enthält alle angeführten Einzelheiten, welche darüber Aufschluß geben, wie in der Höhle, vom letzten Bezugspunkt aus, in jenen (verschlossenen) Tunnel abgebogen werden müßte, welche zu der Kammer führt, welche den Schatz der drei Könige enthält, geschützt durch die Bundeslade. Erst hier, in dieser Kammer, ist es möglich die ersten sechs Siegel zu öffnen um weiter zu gelangen..

„VIERTE ENTDECKUNG“ enthüllt das allerletzte und fürchterliche Geheimnis unserer Ursprünge und vom König der Welt.

Trotz der miserablen Übersetzung angesichts der kühnen Spekulationen des Autors, sollte erkennbar sein, daß hier an alte örtliche Überlieferungen angeknüpft wird, die dazu herausfordern, daß man ihnen nach geht. Was ich in den vergangenen Jahren auch tat. Auf diese Weise gelangte ich schließlich auch in die Lavalette-Grotten, tief unterhalb von Saint-Salvaire, in denen sich, der Legende nach, das Jesusgrab befindet oder befunden haben soll.

Lavalette-Höhle, St.-Salvayre
Lavalette-Höhle, St.-Salvayre

Nähere Beschäftigung mit der Geschichte von Alet-les-Bains, mit dem Saint-Salvayre eng verbunden gewesen ist, als Sommersitz der Bischöfe und als Vorratsspeicher (Getreide), gibt weiteren Aufschluß über die Geheimnisse von Saint-Salvayre. Hier soll das jetzt nicht weiter vertieft werden, da es mir mit diesen Ausführungen in erster Linie darum geht, zu verdeutlichen, warum ich die alte Kapelle von St-Salvayre als Forschungsobjekt vorschlug. Zumal mich im Verlauf der vergangenen Jahre auch andere Spuren wiederholt an diesen Ort führten. Ich verweise dabei an andere Artikel von mir in diesem Blog, unter der Rubrik: St.-Salvayre - Alet-les-Bains. Die überaus interessante Geschichte der Herzöge de Joyeuse und die Legende vom Weißen Fuchs beispielsweise, über die noch so einiges zu sagen wäre.

Video: Exkursion zu den Höhlen von Lavalette

Die Quelle der Kraft?

Wie sich bald zeigte, hatte ich eine gute Wahl getroffen, als ich Saint-Salvayre vorschlug. Werners Computer registrierte kräftige und deutliche Signale, wie er sie zuvor nur bei seltenen Gelegenheiten beobachten konnte. Diese starken Impulse zeigten sich in einem breiten, vor dem Altar quer durch den Raum verlaufenden Streifen und setzten sich außerhalb der Kirche in einer ungefähren NW-Richtung fort. Da ich wußte, daß "Pierre Droite", der Menhir außerhalb des Ortes an einer Stelle steht, zu der die "Kraftlinie" zu verlaufen schien, machte ich Werner auf diesen eigenartigen "Zufall" aufmerksam. Ein Vergleich mit der IGN-Karte bestätigte die Vermutung.

Verlauf der "Kraftlinie" von der Kapelle zum Menhir
Verlauf der "Kraftlinie" von der Kapelle zum Menhir

Verlauf der "Kraftlinie" von der Kapelle zum Menhir

Nach Werners Abreise machte ich mich umgehend daran, die Sache genauer zu überprüfen, als es uns abends, nach der Exkursion, im Hotel möglich gewesen war. Und nun reihte sich ein "Zufall" an den anderen. Zuerst einmal bestätigte sich das bisherige Resultat völlig exakt. Als ich aber daran ging, die "Kraftlinie" in ihrem Verlauf in die entgegen gesetzte Richtung weiter zu verfolgen, stellte ich fest, daß die Linie genau auf "Pierre Dressé", den Menhir bei Les Pontils trifft.Jetzt konnte von "Zufall" eigentlich kaum noch die Rede sein. Zwar verfehlt meine Linie den Menhir um geschätzte hundert Meter. Doch die Ursache wird wahrscheinlich in der groben Methode zu finden sein, mit der ich mich auf geoportail.fr behelfen mußte.

Von meinem positiven Resultat ermutigt, packte mich die Neugierde und ich verlängerte die Linie noch weiter, über den Menhir hinaus. Doch als ich bemerkte, wohin mich diese Reise auf der Landkarte führte, stellte sich ein geradezu unheimliches Gefühl ein. Denn die Linie traf zielgenau auf die Salsquelle. Wenn ich schon zuvor, beim "Pierre Dressé" nicht ehr an Zufall glauben wollte, dann wurde es aber jetzt, an der Quelle, allmählich zur Gewissheit - wir waren auf eine bedeutsame Sache gestoßen. Trotzdem will ich jetzt und hier gar nicht erst den Versuch unternehmen, das vorläufige Ergebnis zu interpretieren. Fest steht bis jetzt lediglich, daß die vier genannten Objekte oder Plätze miteinander durch eine schnurgerade Linie verbunden sind. Eine Linie, die in ihrem Verlauf durch die Kapelle, auf diesem Abschnitt, als Kraftlinie, oder mit anderen Worten offenbar eine sogenannte Leyline, physikalisch meßbar und in ihrem Richtungsverlauf bestimmt worden ist.

Verlauf der Linie von St-Salvayre zu "Pierre Dressé" und vom Menhier aus weiter zur SalsquelleVerlauf der Linie von St-Salvayre zu "Pierre Dressé" und vom Menhier aus weiter zur Salsquelle

Verlauf der Linie von St-Salvayre zu "Pierre Dressé" und vom Menhier aus weiter zur Salsquelle

Gesamtverlauf der "Kraftline" zwischen dem Menhir von St-Salvayre bis zu Salsquelle

Gesamtverlauf der "Kraftline" zwischen dem Menhir von St-Salvayre bis zu Salsquelle

Angemerkt sei an der Stelle lediglich, daß die Linie in NW-Richtung verlängert, also in Richtung Limoux, die Kirche Notre-Dame-du-Marceille tangiert.

Linienverlauf bei Notre Dame de Marceille

Linienverlauf bei Notre Dame de Marceille

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