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Jean de Rignies - Biographisches

1. August 2011, 20:53pm

Veröffentlicht von asmodeus

Jean de Rignies

(1919 - 2001)

Scannen0105

Was bringt einen Flugzeugpiloten und Ingenieur dazu, sein Großstadtleben, in Paris, aufzugeben, und gegen das einfache, entbehrungsreiche Leben in einem einsamen, verwilderten Tal, in Südfrankreich einzutauschen ?

Wenn man einmal von der spezifischen Familiengeschichte, von der Herkunft, der Erziehung, dem Milieu, den Kindheitseindrücken, zeitgeistigen    Einflüssen usw. absieht, die natürlich, wie bei jedem anderen Menschen auch, mehr oder weniger prägend gewirkt haben, dann scheint aber trotzdem ein ganz bestimmtes Ereignis die eigentliche Initialzündung gewesen zu sein:

Jeans Traum - oder vielleicht sollte man dabei eher von einer Vision sprechen.

Berücksichtigt man außerdem noch die auffallende Zurückhaltung, die sich Jean in diesen Dingen anderen Menschen gegenüber auferlegte, dann darf man viel eher sogar davon ausgehen, daß sich da noch mehr und anderes ereignete, auch noch andere Dinge eine Rolle gespielt haben könnten.

Kurz und gut, an ihn erging gewissermassen der Auftrag, einen ganz bestimmten Ort in Frankreich aufzusuchen. Einen Ort, irgend wo zwischen Oloron-Sainte-Marie und Carcassonne, konkret ein einsames, vergessenes Tal, in dem er ein altes Kloster und eine Salzwasserquelle vorfinden würde. Vielleicht ist es auch nicht zutreffend, von einem regelrechten Auftrag zu sprechen. Und vielleicht erging es ihm nicht viel anders als mir, wenn ich beispielsweise von meinem "Platz" aus losmarschiere, und dabei - als würde ich geführt - an genau die Stellen gelange, auf die es mir ankommt.

Wie auch immer, Jean fand jenen Platz den er suchte, als er am 15. August 1970 im oberen Salstal ankam.

Jean stand in verwandtschaftlicher Beziehung mit einem Mann, der unter dem Namen Papus weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt geworden ist. Jeans Onkel, Dr. Philippe Encausse, war der Sohn von Dr. Gèrard Encausse – Papus, und Maître Philippe könnte man als seinen spirituellen Patenonkel bezeichnen.

cercle de samsara

Bis zum Alter von 18 Jahren Schulbesuch, mit Abitur abgeschlossen.

Ausbildung zum Flugzeugpiloten 1937 absolviert.

Jean Uniform PilotJean de Rignies, als Kadett

Danach, bei Beginn des WK II,  zum Militär eingezogen, Jagdflieger (Nachtjäger) und Scharfschütze.

Gegen Kriegsende, wegen einer reichlich dubiosen Geschichte, zu zwei Jahren Militärgefängnis verurteilt. Jean soll lediglich einen deutschen Offizier auf der Straße militärisch gegrüßt haben, und wegen dieser Bagatelle denunziert und daraufhin verurteilt worden sein, weil er mit dem Gegner fraternisiert hätte.

Jeans Kameraden intervenierten und erreichten letztlich dass General de Gaulle ) sich des Falles persönlich annnahm. Der General veranlasste eine Überprüfung, in deren Ergebnis dieses Urteil schließlich, auch wegen der nicht geringen sonstigen Verdienste Jeans, aufgehoben wurde, noch ehe Jean die gesamte Strafe verbüßt hatte. Jean galt danach als rehabilitiert.

Kontakte zwischen Jean de Rignies und dem damaligen General und späteren Ministerpräsidenten de Gaulle, bestanden offenbar noch für eine ganze Zeit weiter.

Doch Jean verließ erst einmal Frankreich und ging nach Italien, wo er etwa 6 Monate lang ein renommiertes Musik-Konservatorium besuchte, und sich von Mario del Monaco zum Opernsänger ausbilden ließ. 

Auf dem Konservatorium erreichte ihn ein Angebot aus Frankreich, von einer großen Bühne, die ihn als Wagnerinterpret verpflichten wollte.

Jean lehnte das verlockende Angebot ab, weil der homosexuelle Bühnenchef in Künstlerkreisen dafür bekannt gewesen ist, gewisse Bedingungen mit einem Engagement zu verknüpfen.

(Hierher gehört wohl auch die Anekdote, von den 10.000 alten Franc, die Jean auf der Straße fand, und die er dazu verwendete, sich für den Vorstellungstermin auszustaffieren - Bad, Frisör, und einen neuen Anzug.)

Nachdem aus dem Opernengagement nichts geworden war, stand er  in Paris wieder auf der Straße. Traf dort zufällig einen ehemaligen Kriegskameraden der Jean einem hochrangigen Staatsdiener aus dem Verteidigungsministerium vorstellte. Binnen kurzem, wurde aus dem angehenden Opernsänger, gewissermaßen über Nacht, ein Straßenbauingenieur, der Projektierungen für das Verteidigungsministerium machte.

In den 50er Jahren ging er, vermutlich im Auftrag des Verteidigungs-Ministeriums, nach Kanada. Dort blieb er jedoch nur etwa 6 Monate. Das Klima sagte ihm überhaupt nicht zu. Ihm war Kanada schlicht und ergreifend, einfach zu kalt.

Von Kanada aus wandte er sich nach Marokko, und baute dort etwa 2 Jahre lang Straßen, bis in Marokko der Krieg ausbrach. Wegen des Krieges mußte er flüchten und verlor dabei wieder alles, was er sich in den zwei Jahren Aufenthalt geschaffen hatte.  (Außenpolitisch beanspruchte Marokko nach seiner Unabhängigkeit weite Wüstengebiete Nordwestafrikas, u. a. ganz Mauretanien und Teile Algeriens. 1963 kam es darüber zu einem ergebnislosen Grenzkrieg mit Algerien) Noch hier, in Marokko, hatte er jenen Traum . Renée Vanooteghems Schilderungen zufolge, will Jean geträumt, und im Traum eine Stimme gehört haben - er zweifelte niemals daran, daß es die Stimme von Maître Philipp, seinem spirituellen Führer, gewesen ist. Auf diese Weise scheint er den „Auftrag“ erhalten zu haben, das Werk von Maître Philipp fortzusetzen. "Du sollst nach Frankreich zurückkehren, und irgendwo, im ehemaligen Aquitanien, im Aude oder im Ariège, bei Oloron-Sainte-Marie oder bei Carcassonne, einen Ort suchen, an dem Du eine Salzwasserquelle, ein altes Kloster und ein Château vorfinden wirst." 

Aber noch ein anderes Erlebnis scheint mitbestimmend für den weiteren Lebensweg Jeans gewesen zu sein.

Prolog in der Wüste

 Er war mit einem Kollegen unterwegs, auf einer Wüstenpiste. Beide bemerkten in einiger Entfernung ein Fahrzeug stehen, bei dem sich mehrere Personen aufhielten. In der Annahme, daß sich eine Panne oder ein Unfall ereignet hätte, gingen die beiden Männer auf die Stelle zu. Als sie sich dem Fahrzeug näherten, gewannen sie mehr und mehr den Eindruck, daß hier irgend etwas nicht zu stimmen schien. Das lag wohl in erster Linie daran, daß sie das Fahrzeug nun besser erkennen konnten, aber je deutlicher es zu erkennen war, um so fremdartiger wirkte es. Es glich keinem anderen Vehikel, welches sie jemals zuvor gesehen hatten. Schien wieder ein Flugzeug noch ein Landfahrzeug zu sein. Hatte am ehesten noch Ähnlichkeit mit einem Schiff, was aber hier, mitten in der Wüste, völlig fehl am Platz gewesen wäre.

 Ziemlich verdutzt stellte Jean während der kurzen Unterhaltung fest, daß der Fremde überhaupt nicht gesprochen hatte. Er hatte weder den Mund bewegt, noch sonst eine Lautäusserung  von sich gegeben. Trotzdem aber Jeans Fragen beantwortet. Der Fremde schien irgend eine Art telepathische Kommunikation zu beherrschen. Während des gesamten Vorfalls verspürten Jean und sein Freund zu keiner Zeit Angst. Sie fühlten sich nicht bedroht stiessen nicht einmal auf Ablehnung. Merkten aber, daß die Fremden keine Erklärungen irgend welcher Art abgeben wollten. Jean verzichtete aus diesem Gefühl heraus darauf, neugierige Fragen zu stellen. Vom Inhalt des ohnehin nur sehr kurzen Gesprächs mit dem Fremden blieb Jean nur eine Bemerkung fest im Gedächtnis haften, die der Fremde gewissermassen zum Abschied, an Jean gerichtet, machte: „Wir werden uns wahrscheinlich noch einmal begegnen.“

 Niemand scheint auch jemals auf die Idee gekommen zu sein, wenigstens Jean danach zu fragen, wie sein Begleiter sich während des Vorfalls verhielt und wie er ihn später aus seiner eigenen Erinnerung heraus berichtete. Denn die beiden Männer werden sich ja bestimmt anschliessend über ihr Erlebnis unterhalten haben. So ist leider nicht mehr zu erfahren, ob Jeans Begleiter von der telepathischen Kommunikation zwischen Jean und dem Fremden ausgeschlossen war, oder er alles genau so „empfing“ wie Jean.

 Der Ort, an dem sich dieser Vorfall ereignete, ist den Wüstenbewohnern ein Begriff. Er steht in dem Ruf, daß sich dort rätselhafte Dinge ereignen und wird deshalb gemieden. Gemeinsam mit einem Freund unterhielt ich mich mit dessen Bekannten, einem gebürtigen Algerier, über den Vorfall und insbesondere über jenen Ort in der Wüste. Der Algerier bestätigte den unheimlichen Ruf. 

 

Scannen0071 Zurück, in Paris, lernte er Renée Vanooteghem kennen, und arbeitete eine Zeit lang in der Möbelspeditions-Firma welche Renée´s Ehemann Léon gehörte. 

Es gelang ihm einige seiner alten Kotakte ins Ministerium wieder anzuknüpfen. Später trat ein Schweizer Investmentunternehmen an ihn heran, in dessen Auftrag er einen Yachthafen an der Mittelmeerküste projektieren sollte.

In Frankreich kam es jedoch bald darauf zu innenpolitischen Verwicklungen, die u.a. dazu führten, daß sich der Schweizer Investor zurückzog. Jean blieb auf seinem fast fertigen Projekt sitzen, und sah für die Entwicklungsarbeit, die er bis dahin schon geleistet hatte, und für die Kosten, die ihm dabei entstanden waren, keinen einzigen Sou. 

Zu diesem Zeitpunkt geriet ihm de Sèdes erstes Buch über Rennes-le-Château in die Hände. Bei der Lektüre scheint es ihm nicht viel anders ergangen zu sein, als mir selber auch,  und unzähligen Anderen.

Scannen0054Henri Buthion,(Foto von Jean de Rignies aus den 80er Jahren)

Das Buch war der Auslöser für eine Reise, nach Rennes-le-Château, das Jean, in der damaligen wilden Goldgräberzeit, sehr genau in Augenschein nahm. Und wie die meisten Ankömmlinge machte er die erste Bekanntschaft mit Henri Buthion, erzählte ihm von seiner Suche und wohnte zuerst für einige Zeit in dessen Hotel. Bis zu Buthions Tod, im Jahr 1995, blieb Jean in enger Freundschaft mit dem Eigentümer von Abbé Sainières Anwesen verbunden. 

Gemeinsam mit seiner ältesten Tochter Agnes liess sich Jean schon bald in Rennes-les-Bains nieder. Im Verlaufe einer seiner vielen Exkursionen folgte er dem Lauf der Sals flussaufwärts und gelangte so bis an den obersten Zipfel des Salstals. Beim Wasserfall an der Strasse angelangt, blieb ihm nichts anderes mehr übrig, als seinen Weg im Flussbett fort zu setzen, weil in dem völlig verwilderten Talabschnitt zu der Zet kein Weg weiter führte. So kämpfte er sich durch die Wildnis aufwärts, bis er schliesslich die Quelle erreicht hatte - La Fontaine Salée. An dem Ort stimmten alle Merkmale mit jenen aus seiner Vision überein.  Jean hatte den Platz den er suchen sollte gefunden. In den Ruinen bei der Quelle erkannte er sowohl die Übereste des alten Château, als auch die eines ehemaligen kleinen Klosters aus der Zeit Karls des Grossen, wie er später heraus fand. Zurück gekommen von seinem Ausflug, suchte er nach dem Eigentümer des Geländes an der Salsquelle. Zu seiner grössten überraschung, stellte es sich heraus, dass sein Vermieter, in Rennes-les-Bains, das Landrecht in Besitz hatte. Jean kaufte dem Mann das Anwesen ab und pachtete später noch 600 Ha Land hinzu.

Maison früher 01Das Wohnhaus nach dem Ausbau (Foto von Jean de Rignies)

Von da an, konzentrierte er sich auf die Erforschung und Erkundung des oberen Salstals. Holte später Renée Vanooteghem, zusammen mit ihren Angehörigen, im Oktober 1971, an die Sals. In den darauf folgenden Jahren wurde die Ruine, die zeitweise den Hautpouls als Wohnsitz gedient haben soll, als Wohnhaus hergerichtet. Ob das Gebäude in alten Zeiten ursprünglich tatsächlich einmal ein Kloster gewesen ist, wie Jean immer behauptete, lässt sich nicht belegen. Jean war davon jedenfalls überzeugt. Es existieren keine schriftlichen Belege mehr, welche auf die Zeit vor dem Jahr 1789 zurück reichen. 

1905 ist das alte Gebäude genau vermessen worden. Anhand dieser Unterlagen, stellte Jean fest, daß zumindest der Grundriß identisch mit Saunières Kirche Marie-Madeleine ist.

In den 70er Jahren traten am, und rings um den Bugarach, jene Aufsehen erregenden und vielbeschriebenen Leuchtphänomene auf. Jean beobachtete diese Vorgänge sehr genau und erforschte sie, so gut das ihm möglich gewesen ist.

Am 05. 11. 1990 kam es zu einer der spektakulärsten Sichtungen. Über dem Salstal, abwärts, Richtung Rennes-le-Château, wurde eine gleißend helle Lichtkugel gesichtet, die außer von Jean, auch von anderen Zeugen, auf ungefähr 1km Größe geschätzt worden ist. Wie sich später herausstellte, ist dieses Phänomen an anderen Orten, überall in Europa, an jenem Tag ebenfalls beobachtet worden. Nachrichten davon trafen aus vielen Ländern ein.

1978 kam es zu einem tragischen Zwischenfall, dem rätselhaften Tod von Jeans Sohn Philippe.

(Siehe unter Varrache)

Manche Züge an Jean de Rignies und manche Episoden, Ereignisse und Hintergründe werden besser, oder auch überhaupt erst verständlich, wenn man tiefer gräbt, nach bestimmten Wurzeln sucht, den Rahmen dieser Biographie weiter steckt. Es geht hier auch gar nicht darum, ein Biographie im üblichen Sinne zu verfassen. Ich möchte nur in so weit biographische Elemente einbringen, als es für das gewählte Thema von Belang sein könnte. Dabei denke ich insbesondere an einen Punkt, der mir für ein besseres Verständnis der Lebensgeschichte dieses aussergewöhnlichen Mannes von grösser Bedeutung gewesen sein muss, als sein Sein scheinbar vordergründiges Interesse an an dem Thema UFO, so wie es von den allermeisten Personen in seiner näheren Umgebung aufgefasst worden ist. 

Denn der wesentliche Kern in Maitre Philippes Botschaft an Jean de Rignies, bestand darin, nach einer geheimnisvollen Stadt namens Othalika zu suchen. Gegründet von Überlebenden des untergegangenen Atlantis. Der Ort, an dem diese Anlage zu finden sei, befände sich in dem vom Maitre Philippe beschriebenen Tal. 

papus porträt Unabdingbar für ein Verständnis gewisser Ereignisse und Vorgänge ist ein Blick auf die Herkunft Jeans. Er stand in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu Dr. Gérard Encausse, in Deutschland besser bekannt unter dem Namen „Papus“. dessen Kurzbiographie ich an der Stelle einfüge. Näheres hier…

Leider ist Maître Philippe de Lyon, die Schlüsselfigur, wenn man die oft genug bizarr erscheinenden Umstände in Jeans Leben begreifen will, für Deutsche gänzlich unbekannt. Im Internet, wenn auch zumeist in französischer Sprache findet sich jedoch Material zu Hauf. Bitte dort einen Überblick über ihn und den Martinismus verschaffen.

maitre philippe mit hundMaitre Philippe de Lyon mit seinem Barsoi, einem Geschenk des russischen Zaren

 

asmodeus

Renée Vanooteghem und Eddy Brown de Colstoun dazu, in einem Interview mit dem Magazin "Sacrée Planet":

C’est l’automne, l’or vole dans la fôret de Sougraigne, au pied du Mont Bugarach. Nous avons rendez-vous avec Eddy et Renée au Domaine de la Salz. Intriguès par une video visionée sur internet au cours de laquelle, Jimmy Guieu interviewe Jean de Rignies, nous avions envie d’en savoir plus sur cet endroit mytérieux des Corbières (voir p. 12 « une base sous le Mont Bugarach »). Jean de Rignies n’est malheureusement plus de ce monde mais Renée et Eddy l’ont bien connu, ils nous racontent…

 

Sacrée Planet (SP) : Comment êtes-vous arrivées isi ?

Renée : Nous sommes arrivées ici avec mon mari Léon, en Oktobre 1971. Jean y était depuis un an et était en rapport mental avec Maître Philippe de Lyon. Loesque Jean vivait au Maroc, où il était ingénieur, c’était la guerre. Une nuit, il entend Maître Philippe lui dire : « Tu vas rentrer en France, il te faudra choisir entre deux endroits, Oloron Sainte Marie ou RlC. Il faut que tu trouves une vallée perdue, avec un château, une source et une abbaye ». Jean ira d’abord à Oloron Sainte Marie mais il ne trouvera rien. Et puis Gérard de Sède sort son livre, « L’or maudit de RlC ». Jean se souvient des paroles de Maître Philippe. Il prend la décision de partir immédiatement pour RlC (c’était le 15. August 1970). Il est arrivée chez Monsieur Buthion, qui était le propriétaire du domaine de Magdala et lui annonce qu’il était à la recherche de… quelque chose… dans la région. Jean cherchait Otanika, une ville atlante. Il s’est installé avec sa fille ainée à RlB. Un jour, il entend « Tu iras à l’eau salée ». Après s’être renseigné auprès d’un paysan, il apprend que le propriétaire du domaine de la source de la Salz n’est autre que son longeur de RlB. Celui-ci l’emmène sur le domaine, à travers bois car aucun chemin n’y mène. Sur place, il reste les ruines d’une maison, einfach nur noch die Reste von vier Außenmauern… Après recherches, il apprendra qu’il y avait eu à cet endroit un petit château où avaient résidé les Hautpoul et encore avant, une abbaye, du temps de Charlemagne. Mais depuis 1789, il n’y a pas de plus papiers. Alors Jean a loué cet endroit, un domaine de 600 ha, mais « vous ne pourrez l’avoir qu’en 1975 » lui avait dit le propriétaire, « quand j’aurai le trentenaire ». Nous avons rejoint Jean en Oktober 1971 et nous l’avons aidé à restaurer la batisse. Nous n’avions ni eau, ni Elektrizität et nous avons fait nous-même tous les travaux. Jean savait que c’était là qu’il devait être. Il avait reconnu l’endroit. Pour ma part, j’ai eu un petit peu de mal à me faire à l’idée de rester là mais les circonstances de la vie m’obligaient à quitter ma maison de l’Ariège. Nous avions là-bas une maison et une entreprise de déménagement mais nous avions des soucis avec mon fils et Jean nous a dit : « Si vous ne partez pas, il va vous arriver un gros problème ». Nous avons choisi de rejoindre Jean. Cela n’a pas été très facile au début. Il y a eu beaucoup d’énergie, beaucoup d’amour investis dans cet endroit.

J’avais connu Jean en 1964 parce qu’il était venu travailler chez nous. Il avait accepté de faire un déménagement pour nous en Italie. Jean était clairaudient. Il avait un certain charisme et beaucoup d’humilité. Quand il « entendait » quelque chose, il était sûr de lui. Il cherchait et il attendait. Mais en attendent, il fallait construire et nous n’avions pas les moyens. Nous avons fait cela avec mon mari et la fille de Jean, Agnès. C’était un travail de Titan. J’y ai amené ma petite fille qui est autiste et c’était bien pour elle. Ce fut un des grands points positifs de l’histoire.

J’avais 46 ans à l’époque et tout allait très bien, Il y avait de la jeunesse ici – Jean avait 3 filles et un fils – puis il y a eu Eddy, quinze ans plus tard.

Sacree Planet Titel

 

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