Der Wagen von Fa
In Sichtweite von Rennes-le-Château lagert auf einem Hügel oberhalb des kleinen Ortes Fa, die alte Wisigotenfestung, von der heute nur noch ein trutziger, viereckiger Turm und ein paar wenige Mauerreste Zeugnis ablegen. Wie eine Andeutung dessen, was für Geheimnisse diese weitgehend vergessene, abseits gelegene, Burg bewahren mag, erscheint die Geschichte eines spektakulären Fundes, den ein Bauer des Dorfes im Jahr 1740 machte, als er das Feld eines gewissen Mr. Cayrol bestellte.. Mit seinem Pflug riss der Bauer zwei bronzene Räder aus dem Boden. Viel hätte nicht gefehlt und er hätte sie verärgert unter das Gestrüpp am Feldrain geworfen, wenn er nicht – weniger wegen ihres merkwürdigen Aussehens – auf den Gedanken gekommen wäre, die zwei Stücke, die aus einem Buntmetall bestanden, bei nächster Gelegenheit zu ein bisschen Geld zu machen. Doch der Tischler in Esperaza, dem das Bäuerlein seine Funde anbot, wollte lediglich einen Ecu für das Altmetall bezahlen, was dem Bauern zu wenig erschien. Er erwartete mindestens 3 Ecu, als er die Räder mehreren Giesern in Limoux und sogar in Carcassonne anbot, als sein Weg ihn dort hin führte. Vergebens, wie er feststellen musste. Den Giesern waren die Räder zu stark korrodiert. Darauf hin warf der Bauer seinen Fund in die Gerümpelecke irgend eines Schuppens, wo sie für die nächsten fünf oder sechs Jahre liegen blieben.

Auf welchen Wegen gelangte das Wagenrad später dennoch nach Paris und bildete, neben dem Eiffelturm einen Glanzpunkt auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900?
Wo könnten vielleicht die übrigen Bestandteile des keltischen Wagens zu finden sein?
Diesen und anderen Fragen widmete sich Udo Vits, in seinem Buch "OCCITANISCHE ABENTEUER", erhältlich über amazon
Prof.ren. asmodeus