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schatzsucher.over-blog.de

Ortstermin - Vorstoss ins "Gralsversteck..."

25. Januar 2011, 00:25am

Veröffentlicht von schatzsucher.over-blog.de

Auzina Ruine clip 2 kleinDie alten Minen liegen im Wald verborgen und sind selbst dann nicht leicht zu finden, wenn man, wie wir, über eine brauchbare Wegbeschreibung verfügt. Darin besteht zugleich das erhebliche Risiko, dem sich ein unerfahrener Sucher aussetzt. Denn ab dem Moment, in dem er an seinem Ziel ankommt, befindet er sich in akuter Gefahr, inmitten von ungesicherten Schachtanlagen,  die zumeist senkrecht weit in die Tiefe reichen. Und „Tiefe“ sollte hier wörtlich verstanden werden.

 

Etwa fünf Meter vor der Ruine, von Gebüsch halb verdeckt, gähnte uns die fünfte Öffnung im Boden entgegen. Kreisrund und oben sauber ausgemauert. Dieser Schacht ist, weil er nur etwa sechs Meter tief reicht, am leichtesten zu erforschen – wenn voraussichtlich auch nur bis zur ersten Sohle – von der aus es, wie in allen anderen Minen auch, schon bald weiter senkrecht nach unten geht.

 

Die alten Minen werden immer noch überwacht und neugierige Besucher sind vom Grundeigentümer schon wiederholt mit  dem Gewehr bedroht und vertrieben worden. Insofern hat sich die Situation also, seit dem Abzug des Grabungsteams, nur unwesentlich geändert. Vom Herbst bis zum Frühjahr könnte eine Begegnung mit dem rabiaten „Wächter“ möglicherweise tatsächlich folgenschwer mit einem „Jagdunfall“ enden. 

 

Überall, über die gesamte Länge der Spalte verteilt, liegen am Boden Werkzeuge und Materialien durcheinander. Eimer, Hacken, Helme, Kabel, Brecheisen, Strickleitern, Bohrhammer und meterlange Gesteinsbohrer, wie man sie zum Bohren von Sprenglöchern verwendet. In der Minen scheinen also Auzina zweite (59) klein

tatsächlich Sprengungen vorgenommen worden zu sein. Vermutlich aber nur gelegentlich, um Hindernisse in der Felsspalte zu beseitigen. Das meiste Material liegt im östlichen Teil der Spalte, hauptsächlich an ihrem Ende, wo ein weiterer senkrechter Schacht schätzungsweise 30m tief nach unten führt.

 

Für uns dagegen, für meine Frau und mich, war dieser Tag noch längst nicht zu Ende. Manuelas zweiter Erkundungsgang war erfolgreich verlaufen und weil uns die Zeit bis zum Hereinbrechen der Dunkelheit noch ausreichend genug erschien, beschlossen wir uns die ehemalige Unterkunft des Grabungsteams und die anderen Minen bei dieser Hütte näher zu betrachten.

 

Auzina zweite (84) klein

 

Objektiv feststellbar ist, dass hier sechs Männer und vier Frauen zäh und ausdauernd über viele Jahre hinweg härteste Knochenarbeit unter Lebensgefahr leisteten, sich isolierten und dabei einfachste Lebensbedingungen in Kauf nahmen. Das Projekt verschlang nicht nur beträchtliche finanzielle Mittel, sondern, was noch viel schwerer wiegt, die vielleicht besten Jahre ihres Lebens. Sollten sie diese Zeit möglicherweise auch als die beste Zeit ihres Lebens betrachten mögen, so zahlten sie alles in allem dennoch einen hohen Preis. Und dass ist ihnen diese Sache offensichtlich wert gewesen.

 

 

Um was für eine Sache könnte es jedoch gegangen sein?

 

Und was wird heute dort oben bewacht, bzw. verborgen gehalten?

 

Wäre es nicht möglich, dass in dem Berg immer noch gegraben wird? – nach einem Schatz, nach dem Gral, nach Gold oder nach was auch immer. 

 

Diesen und anderen Fragen geht Udo Vits in seinem neuen Buch, "OCCITANISCHE ABENTEUER" auf den Grund. Erhältlich über amazon

 

asmodeus

 

 

Wird fortgesetzt...

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