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Die Geheimnisse von La Soulane (2)

4. April 2011, 11:54am

Veröffentlicht von asmodeus

Wir wollten den Geheimnissen von La Soulane natürlich weiter auf den Grund gehen. Und bei unseren weiteren Recherchen stellten wir fest, dass ein gewisser Roger Boonaert schon 1989 in dem Gelände seine eigenen Untersuchungen angestellt hatte. Die Resultate seiner Arbeit bestärkten uns in unserem Eindruck, dass an den Schatzgeschichten, die man sich über La Soulane erzählt, vielleicht doch etwas dran sein könnte. Boonaerts Beschreibung der beiden „Behälter“, wie er die beiden runden Vertiefungen recht zutreffend nennt, stimmt mit unserer eigenen Beschreibung überein und die Spuren wilder Grabungen an dem Platz erwähnt er ebenfalls. Sie stammen ihm zufolge aus den 60er Jahren. Mit einem dieser Schatzsucher unterhielt sich Boonaert über die damaligen Vorgänge.

 

(01) Opferstein Skizze 

 

Skizze des sogenannten Opfersteines, angefertigt von R. Boonaert

 

Der Mann äusserte sich folgendermassen dazu: „Senkrecht unter diesem Stein, in einer Tiefe von ungefähr drei Meter unter dem Boden, existiert ein bedeutendes Schatzdepot. Sowohl vor, als auch hinter dem Felsblock erfolgten Grabungsversuche. Obwohl die Grabung am Fusse des Felsens bis in eine beträchtliche (02) DoppelkreisTiefe vorangetrieben worden war, musste sie letztlich doch abgebrochen werden, weil sich die Arbeit zunehmend anstrengender gestaltete und schliesslich mit Spaten und Spitzhacke allein nicht mehr zu bewältigen gewesen ist. Ausserdem standen den Ausgräbern damals noch nicht so hoch entwickelte Suchgeräte zur Verfügung, wie heutigen Schatzsuchern. Die alten Geräte reichten einfach nicht aus, um eine metallische Masse in drei Meter Tiefe einigermassen genau zu lokalisieren. Ich erinnere mich daran, dass wir es mit allen Mitteln versuchten – sogar mit Pendeln. An einer erneuten Operation wäre ich durchaus interessiert, aber nur, wenn dabei Detektoren der neuesten Generation zum Einsatz kämen, zusammen mit Geräten für die Tiefensuche.“

 

Bemerkenswert erscheint uns des weiteren, dass R. Boonaert seinen Bericht mit „La pierre dite „du sacrifie“ betitelte. Ihn also, wie die früheren Forscher und Schatzsucher auch, für einen „heiligen Stein“ hielt. Für einen Kultstein, wie man das in Deutschland eher bezeichnen würde. Boonaert gebrauchte den Ausdruck jedoch im Sinne von „Opferstein“ und glaubte, dass sich Abbé Boudet, in Abschnitt VII, Kapitel III („Menschenopfer in Gallien“) mit seinen Ausführungen auf den Kultstein bezogen hätte.

[1] Eine Annahme, der wir uns nicht so ohne weiteres anschliessen möchten – auch wenn sich Boudet, an anderen Stellen in dem Buch, tatsächlich über Besonderheiten auf La Soulane äussert.

 

Ausführlich geht Udo Vits in seinem neuen Buch "OCCITANISCHE ABENTEUER" auf die Entdeckungen und Rätsel auf La Soulane ein. Erhältlich über amazon.

 

asmodeus

 

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