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Die Kraft im Rayon Verte

26. Juli 2016, 17:25pm

Veröffentlicht von asmodeus

Fels am Eingang in die Gorge de Bézis
Fels am Eingang in die Gorge de Bézis

Im vorherigen Artikel, "Die Kraft der Quelle", erwähnte ich das "unheimliche" Gefühl welches sich bei mir einstellte, als ich die "Kraftlinie" in ihrem Verlauf und registrierte, wie viele markante Plätze sie verbindet. Ich kenne diese Orte gut und es bin mit dem einen und dem anderen selbst durch eigenes Erleben verbunden. Nun berührt die besagte Linie aber auch noch einen weiteren Platz, den ich im Artikel gar nicht erwähnte. Zwischen "Pierre Dressé" und der Salsquelle, trifft die Linie, in der Gorge de Bézis, exakt jene Stelle, an der ich, im Sommer 2002, mit meinem alten Bus campte und nachts eines meiner eindrücklichsten, rätselhaftesten und unheimlichsten Erlebnisse hatte. Oft schon erzählte ich von dieser Episode und erwähnte dabei auch zumeist die Position, an der ich mich damals aufhielt: Bei der Ruine von Bézis de Bas.

Folgenden Bericht schrieb ich am 30. November 2011 nieder:

Ich lebte damals für ungefähr eineinhalb Jahre in meinem alten Wohnmobil. Deutschland hatte ich verlassen und war zu einer Reise nach Rennes-leChâteau aufgebrochen. Zu einer Expedition, wenn man so will. Zu einer Expedition, auf der ich mich immer noch befinde. Ich lebte also in den ersten zwei Jahren inmitten der geheimnisumwitterten Plätze, von denen ich zuvor nur gelesen und gehört hatte, aber auch an Orten, die aus unterschiedlichen Gründen weniger bekannt und kaum besucht sind.

Im Sommer 2002 machte ich einen Abstecher nach Arques. Bei der Gelegenheit sah ich mir, bei Pontils, auch die Stelle an, auf der sich früher das Grab befunden hat, welches in der RLC-Saga eine so wichtige Rolle spielt. Meiner Meinung nach zu Unrecht. Denn die Landschaft im Hintergrund unterschied sich völlig von der auf dem Poussin-Gemälde. Die Hirten von Arkadien stehen zwar vor einem Grabmal, welches dem von Pontils geähnelt haben mag, doch alles zusammen, Grabmal und Hirten, stehen in einer anderen Landschaft – bestimmt nicht bei Pontils. Aber dafür erregte der reale Hintergrund, die Bergkulisse im Südosten, hinter dem Grabhügel, meine Neugierde. Besonders jene Felsformation, welche den Eingang in eine grosse Schlucht flankierte. Auf der IGN-Karte als Les Toustounes markiert. Laut Karte führt eine Forstpiste unterhalb dieser Felsformation in die Schlucht. Ich beschloss, mir die Schlucht anzusehen, wenn möglich mit dem Bus hinein zu fahren, um mich für ein paar Tage dort aufzuhalten.

Mein Standort in der Gorge de Bézis, während des Vorfalles, die Kraftlinie in blau

Mein Standort in der Gorge de Bézis, während des Vorfalles, die Kraftlinie in blau

Direkt an der Stelle, welche auf der IGN-Karte (Quillan) als „La Bézis de Bas“ markiert ist, stellte ich nachmittags mein Wohnmobil ab. Unternahm ein paar kleine Exkursionen, bei denen mir zunächst nichts bemerkenswertes auffiel. Das sollte sich später erst ändern, als ich weiter in die Schlucht vordrang. An dem besagten Tag beschloss ich, an dem gewählten Platz die Nacht zu verbringen.

Mir erschien nichts ungewöhlich und als der Abend hereinbrach deutete absolut nichts auf die kommenden Ereignisse hin. Zu vorgerückter Stunde, hatte ich es mir, wie übich, auf dem Fahrersitz gemütlich gemacht, hörte Radio, trank meinen Tee und betrachtete entspannt den vor mir liegenden Bereich des Tales. Es war eine mondhelle Nacht, in der ich meine Umgebung gut erkennen konnte.

Es muss gegen Mitternacht gewesen sein, als ich kleine weisse Lichter bemerkte, die, in einiger Entfernung, vor meinem Bus, quer über die Piste zu huschen schienen. Funken vergleichbar, wie man sie an einem Lagerfeuer beobchten kann. Doch anders als solche Funken, würde ich ihre Bahn als ruhiger und weiträumiger beschreiben. Ich sah diese Art kleine Lichter übrigens nicht zum ersten Mal. Es wäre übertrieben, wenn ich behaupten wollte, dass ich den Anblick bereits gewohnt gewesen wäre, war aber auch nicht so übberrascht davon, als bei der ersten Beobachtung. Näher als schätzungsweise 20m bis 30m waren diese Lichter meinem Bus zuvor nie gekommen. Doch das änderte sich in der fraglichen Nacht. Die Lichter zogen ihre Bahnen allmählich immer näher, in meine Richtung und flogen schliesslich sogar neben meinem Bus vorbei. War ich zuvor nur neugierig, so beschlich mich nunmehr ein Gefühl der Unsicherheit. Ich beschloss lieber darauf zu verzichten, auszusteigen, um mir das Schauspiel aus noch grösserer Nähe anzusehen.

Die Kraft im Rayon Verte

Erst Recht, als es plötzlich einen unvermittelten Wechsel in meinem gesamten Gesichtsfeld gab. Als wäre ein Schalter umgelegt worden – ich meine, dass der „Schaltvorgang“ sogar von einem knackenden Geräusch begleitet gewesen sei – sah ich meine Umgebung ungefähr so, als blickte ich durch einen Restlichtverstärker. Ich sah alles in einem grünen phosphorezierendem Licht. Das Phänomen erstreckte sich über eine Dauer von „gefühlten“ fünf Sekunden, in denen ich wie erstarrt in meinem Sitz verharrte und zu begreifen versuchte, wovon ich Zeuge geworden war. Dann registrierte ich die „Rückschaltung“ in der gleichen Weise wie zu Beginn, und ich nahm meine Umgebung wieder in der gewohnten Optik wahr.

Angst verspürte ich im Verlauf dieser wenigen Sekunden nicht, meinte aber dass eine gewisse Vorsicht bestimmt nicht von Schaden sein könnte und dass ich besser in meinem Bus sitzen bleiben sollte. Hexe, meine Hündin schlief tief und fest neben mir, auf dem Beifahrersitz.

Die Vorgänge waren entschieden zu real, als dass ich sie mit halbherzigen Erklärungen als Einbildung, Witterungserscheinung oder dergleichen abtun könnte. Ich suche noch heute nach einer wirklich befriedigenden Erklärung. Erst jetzt, nach dem ich in diesem Jahr von den Beobachtungen auf der Insel Korsika las, könnte ich mir vorstellen, dass ich, in der Gorge de Bézis mit „etwas“ in Kontakt kam, dass der Forscher Henri Bordeleau mit dem Begriff „Rayon Verte“ bezeichnete.

Henri Bordeleau, im Jahr 1967
Henri Bordeleau, im Jahr 1967

Henri Bordeleau verwendete in seinen Büchern den Begriff "Rayon Verte", zu deutsch "Grüne Zone", für Gebiete in denen auffallend oft UFO-Sichtungen zu verzeichnen waren, welche oft einhergingen mit grünen Leuchterscheinungen. In diesen Gebieten sollen sich sich zudem meist große Salzlagerstätten befinden. Bordeleaus beispielhafte Fallsammlung ist beeindruckend und überzeugend. Aufgrund meines eigenen, zuvor geschilderten Erlebnisses gehe ich davon aus, daß der Abschnitt in der Gorge de Bézis, in dem ich mich damals aufhielt, solch ein "Rayon Verte" ist. Ebenso die Umgebung bei der Salsquelle, aber auch der Pech de Bugarach. Möglicherweise liegen alle drei genannten Orte aber gemeinsam in einem einzigen großen Bereich, der insgesamt einen "Grünen Bezirk" darstellt.

Sollten "Rayon Verte", UFO und Salz tatsächlich in einem ganz bestimmten Zusammenhang stehen, wofür offenbar manches spricht, dann kann davon ausgegangen werden, daß die "Grüne Zone" an der Sals, bzw. am Bugarach, mindestens der Fläche enspricht, welche die unterirdische UFO-Basis (gemäß Jean de Rignies) im Untergrund angeblich einschließt. Jeans Angaben zufolge erstreckt sich die UFO-Basis auf eine Länge von etwa 13km und eine Breite von etwa 8km, und die Salsquelle befände sich ziemlich genau im Mittelpunkt über der Basis.

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